Schulhund
Die Mischlingshündin, Lycka, geb. im Februar 2022, ist seit Februar 2024 dieses Jahres dazu in einer Ausbildung. Für die Schule spielen u.a. folgende Effekte eine Rolle:
“Ein Schulhund schafft ein besseres Schulklima“
Ein Schulhund bringt Schüler:innen zum Lachen und verbessert das Unterrichts- und Schulklima. Studien zeigen, dass bei z.B. gedrückter Atmosphäre ein Tier negative Gedanken unterbrechen kann, indem es die Aufmerksamkeit auf sich zieht.
“Hunde lehren neue Wege des Umgangs mit Aggressionen“
Hunde reagieren auf rücksichtsloses Verhalten mit vorsichtigem Rückzug. Damit zeigen sie Kindern auf neutrale, nicht vorwurfsvolle oder wertende Weise, dass ihnen unkontrollierte Aggressionen selbst schaden. Dennoch sind die Kinder nicht verletzt. Die grundsätzlich fast bedingungslose Akzeptanz des Tieres macht Kritik leichter annehmbar.
“Mehr Frustrationstoleranz und Kritikfähigkeit“
Ein Hund macht spürbar: „Ich nehme dich so an wie du bist“. Unabhängig davon, wer und was wir sind, vermittelt das Tier emotionale Wärme und bedingungslose Akzeptanz
Die bedingungslose Annahme eines Hundes macht stark. Dieser „Ermutigungs-Effekt“ wird dadurch verstärkt, dass eine funktionierende Kommunikation mit einem Hund überzeugendes Auftreten unabdingbar voraussetzt. Empirische Studien bestätigen: Hundebesitzende Kinder sind selbstbewusster als gleichaltrige Nichttierbesitzer. Selbst Kinder, die lediglich in einer Schulklasse für ein Tier Sorge tragen, zeigen signifikant mehr Selbstachtung.
“Ein Schulhund für die Gemeinschaft“
Wissenschaftlich bewiesen ist, dass Kinder durch „soziale Katalysatoren“ (Hund) leichter mit anderen Kindern Kontakte knüpfen. Soziale Beziehung und gemeinsame Aktivitäten der SuS nehmen in der Häufigkeit zu.
“Hunde fördern unsere Sensibilität“
Kindliche Heimtierhalter sind erfahrener in der nonverbalen Kommunikation als Gleichaltrige, die kein Haustier besitzen. Besonders eine Partnerschaft mit einem Hund sensibilisiert für den Umgang mit anderen. Durch die Interaktion mit dem Hund werden die eigenen Möglichkeiten zur Empathie geweckt.